Do, 23. Mai 2013, 19:30 Uhr
Großes Festspielhaus
Fr, 24. Mai 2013, 19:30 Uhr
Großes Festspielhaus
Fr, 27. September 2013, 19:30 Uhr
Großes Festspielhaus
Fr, 18. Oktober 2013, 19:30 Uhr
Großes Festspielhaus
Do, 17. Oktober 2013, 19:30 Uhr
Großes Festspielhaus
Sa, 19. Oktober 2013, 19:30 Uhr
Großes Festspielhaus
Sa, 26. Oktober 2013, 19:30 Uhr
Große Universitätsaula
Mi, 13. November 2013, 19:30 Uhr
Großes Festspielhaus
Do, 14. November 2013, 19:30 Uhr
Großes Festspielhaus
Fr, 15. November 2013, 19:30 Uhr
Großes Festspielhaus
Carl Philip von Maldeghem Inszenierung
Gerrit Schulze-Uphoff Bühne
Alois Dollhäubl Kostüme
Auf einem Landgut treffen jeden Sommer Stadturlauber auf die Landbevölkerung. Unter anderem werden sommerliche Theateraufführungen organisiert. In diesem Jahr hat der junge Autor Trepljow einen avantgardistischen Text geschrieben, gespielt wird er unter anderem von seiner Geliebten Nina, die von Landflucht und einer großen Schauspielerkarriere träumt. Obwohl von ihrer Kunst überzeugt, sind beide in hohem Grade nervös, denn im Publikum sitzt die Arkadina, Trepljows Mutter und berühmte Schauspielerin, mit dem sehr erfolgreichen Schriftsteller Trigorin. Ihre ständigen Nörgeleien führen dazu, dass er immer wieder nicht nur sein schriftstellerisches Talent, sondern sein ganzes Leben in Frage stellt. So genügt auch diesmal eine Bemerkung seiner Mutter und er bricht die Aufführung ab. Dass sich Nina zunehmend zum deutlich prominenteren Trigorin hingezogen fühlt und ihm nach Moskau folgt, beflügelt zwar Trepljows schriftstellerische Tätigkeit und verhilft ihm zum Durchbruch. Aber glücklich macht ihn dieser erträumte Erfolg nun auch nicht mehr. Genauso wenig findet Nina ihr privates oder berufliches Glück in Moskau. Zwei Jahre später, zurück auf dem Gutshof, scheint das Leben aller Beteiligten nur bergab gegangen zu sein. Tschechow zeigt uns eine Gesellschaft, die schon lange nicht mehr an Bewegung oder Veränderung glaubt. Anstatt zu versuchen, ein eigenes Lebenskonzept zu entwickeln, kann die jüngere Generation in der ‚Möwe‘ sich unter der Last des Erfolgs der Älteren nicht entfalten. Und die ältere Generation erträgt die nachdrängenden Talente nicht, denn ihr sind die Ideale längst abhanden gekommen.
Salzburger Landestheater
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