Im Laufe ihrer mehr als 65jährigen Geschichte hat sich die Salzburger Kulturvereinigung mit ihren mittlerweile über 27 jährlich stattfindenden Orchesterkonzerten, Opern- und Ballettabenden im Großen Festspielhaus als der führende Konzertveranstalter der Mozartstadt etabliert.
So ist die Salzburger Kulturvereinigung für den weitaus größten Teil des symphonischen Musiklebens der Stadt verantwortlich und lädt als einzige Organisation auch außerhalb von Festspielzeiten, international renommierte Orchester, Dirigenten und Solisten in die Hauptspielstätte der Salzburger Festspiele ein. Das Große Festspielhaus wurde 1960 mit dem Rosenkavalier unter Herbert von Karajan eröffnet und war von Anbeginn auch Hauptaustragungsort der Orchesterkonzerte der Salzburger Kulturvereinigung. Mit einem Ausmaß von insgesamt 100 Metern Breite (inkl. Seitenbühne) zählt es auch heute noch zu den spektakulärsten und größten Konzert- und Opernbühnen der Welt.
Im Jahr 2009 übernahm Elisabeth Fuchs die künstlerische Leitung und damit die gesamte Programmplanung von ihrem Vorgänger Dr. Heinz Erich Klier. Gemeinsam mit ihr stellen sich Josefa Hüttenbrenner als kaufmännische Geschäftsführerin und Michael Sowa als Marketingleiter der Herausforderung einer zeitgemäßen Positionierung des als gemeinnützigen Verein organisierten Unternehmens.
Der Salzburger Kulturvereinigung geht es darum als offener und moderner Betrieb wahrgenommen zu werden und betrachtet es heute mehr den je als ihre Aufgabe, ‚klassische Musik’ einem möglichst breiten Publikum aller Altersstufen und unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zugänglich zu machen. Dieses angepasste Wertebewusstsein widerspiegelt sich nicht nur in zahlreichen öffentlich zugänglichen Generalproben sondern auch in einer verstärkten Vernetzung beim Kartenverkauf von Familien und Jugendkonzerten.
Die Salzburger Kulturvereinigung finanziert sich zu 94 % eigenwirtschaftlich durch Erlöse aus dem Kartenverkauf und von privaten Zuwendungen. 6 % werden von Stadt, Land und Bund subventioniert.
Die Verwaltung und das an den Verein angegliederte - neu gestaltete - Kartenbüro befinden sich im Geburtshaus des Salzburger Dichters Georg Trakl. Hier hat die Salzburger Kulturvereinigung schon im Jahr 1973 eine Gedenkstätte eingerichtet, die 1987 anlässlich der 100. Wiederkehr des Geburtstages von Georg Trakl zu einer Forschungs- und Gedenkstätte ausgebaut wurde. Sie ist im Rahmen von Führungen öffentlich zugänglich.