• Bruckners Achte

    Bruckners Achte

    Bruckner Orchester Linz

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    Fr, 19. Jänner 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Tschaikowsky Klavierkonzert

    Tschaikowsky Klavierkonzert

    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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    Mi, 07. Februar 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Bilder einer Ausstellung

    Bilder einer Ausstellung

    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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    Do, 08. Februar 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Prokofjew Klavierkonzert

    Prokofjew Klavierkonzert

    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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    Fr, 09. Februar 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Faschingsmatinee

    Faschingsmatinee

    Orchester der Salzburger Kulturvereinigung

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    So, 11. Februar 2018, 11:00 Uhr
    Großer Saal Stiftung Mozarteum

  • Mozart Flötenkonzert

    Mozart Flötenkonzert

    Wiener Symphoniker

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    Großes Festspielhaus

Atelier Gespräch '(K)ein Heldenleben'

In Zusammenarbeit mit dem Programmbereich ‘Arts & Aesthetics’ der Universität Salzburg

Mi, 30. Oktober 2013

Montag, 11. November 2013 // 18.00 Uhr
Bibliotheksaula (Hofstallgasse 2-4)

EINTRITT FREI

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Rathert:
'(K)ein Heldenleben?' - Strauss' Tondichtungen und die Idee der musikalischen Moderne

Sabine Coelsch-Foisner im Gespräch mit dem Dirigenten Leopold Hager und den Solisten Benjamin Schmid, Marie-Christine Klettner und David Eggert

Es erwarten Sie MUSIKALISCHE KOSTPROBEN

Die Tondichtungen von Richard Strauss stellten Ende der 1880er Jahre nicht nur den dernier cri der sogenannten Programmmusik im Gefolge Berlioz' und Liszts dar, sondern stießen durch eine bis dahin unvorstellbare Plastizität und Intensität des Klangbildes die Tür zur musikalischen Moderne mit aller Macht auf. Sie polarisierten daher sofort die Musiköffentlichkeit – für die einen bedeuteten sie den Verrat einer seit Beethoven gültigen metaphysischen Erhabenheit der Tonkunst, für die anderen eine überfällige Befreiung von spätromantischem Ballast. Diese gespaltene Wahrnehmung wurde noch gesteigert durch die irritierende Unbekümmertheit, mit der Strauss seine Musik zum Träger autobiografischer Inhalte machte, deren Realitätsbezug er jedoch offenließ. Es kann kaum entschieden werden, ob der im Heldenleben programmatisch verkörperte „Held“ ein verschleiertes Selbstporträt ist oder in ironischer Weise mit den Klischees bürgerlicher Musikästhetik spielt. Damit aber stellt sich in diesem Stück die grundsätzliche Frage nach der künstlerischen Identität des Komponisten Strauss.

 

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