• Leleux spielt Mozart

    Leleux spielt Mozart

    Ungarische Nationalphilharmonie

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    Mi, 17. Jänner 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Die Tragische

    Die Tragische

    Ungarische Nationalphilharmonie

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    Do, 18. Jänner 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Bruckners Achte

    Bruckners Achte

    Bruckner Orchester Linz

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    Fr, 19. Jänner 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Tschaikowsky Klavierkonzert

    Tschaikowsky Klavierkonzert

    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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    Mi, 07. Februar 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Bilder einer Ausstellung

    Bilder einer Ausstellung

    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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    Do, 08. Februar 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Prokofjew Klavierkonzert

    Prokofjew Klavierkonzert

    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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    Fr, 09. Februar 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Faschingsmatinee

    Faschingsmatinee

    Orchester der Salzburger Kulturvereinigung

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    So, 11. Februar 2018, 11:00 Uhr
    Großer Saal Stiftung Mozarteum

Interview: Leopold Hager dirigiert das Mozarteumorchester

Do, 31. Oktober 2013

Exakt 76 Kulturvereinigungs-Konzerte hat Leopold Hager im Großen Festspielhaus dirigiert. Das letzte davon im November 2006 - nach 7 Jahren kehrt der international gefeierte Dirigent zurück an das Pult jenes Orchesters, dem er insgesamt 12 Jahre als Chefdirigent vorstand.

Auf dem Programm steht mit der sinfonischen Dichtung ‚Heldenleben‘ von Richard Strauss eines der wohl bedeutendsten Werke der Musikgeschichte. Große Kinofilme verdanken ihren Erfolg nicht selten einer einprägsamen Filmmusik. Eine musikalische Gattung, die dieses Prinzip ganz ohne filmisches Beiwerk auf die Spitze treibt ist die ‚Sinfonische Dichtung’. Einer der prominentesten Komponisten dieser Gattung war Richard Strauss. Seine wohl bekannteste Tondichtung ‚Ein Heldenleben’ zeichnet sich aus durch ihren mitreißenden Orchesterklang, der symphonischen Wucht, dem poetischen Ausdruck und einer unvergleichlichen Kunst des Differenzierens.


Michael Sowa (M.S.) im Gespräch mit Maestro Leopold Hager (L.H.)


M.S.: Wenn Sie zurückblicken auf Ihre Konzerte für die Salzburger Kulturvereinigung; gibt es einen Höhepunkt der Ihnen besonders gut in Erinnerung geblieben ist?

L.H.: Ich hatte natürlich sehr viele schöne Erlebnisse und es fällt mir schwer hier etwas herauszugreifen. Aber ganz besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Aufführungen der ersten Symphonie von Gustav Mahler mit den Wiener Symphonikern und mit dem Mozarteumorchester jene der sechsten Symphonie von Anton Bruckner und der Großen C-Dur Symphonie von Franz Schubert.

 

M.S.: Sie haben an den großen Opernhäusern der Welt dirigiert und stehen regelmäßig am Pult der führenden Sinfonieorchester – erst letztes Wochenende sind Sie von einer umjubelten Aufführung des Mozart Requiems mit den Wiener Philharmonikern aus Rom heimgekehrt. Welche Bedeutung hat das Mozarteumorchester heute im internationalen Vergleich und wie beurteilen Sie dessen Entwicklung?

L.H.: Das Mozarteumorchester Salzburg hat sich sehr gut entwickelt und natürlich - wie die meisten Orchester - auch von der jungen Generation profitiert, die im technischen Bereich das Level nach oben gedrückt haben. Herauszustellen ist auch die stilistische Flexibilität des Orchesters; nicht jedes Ensemble stellt sich auf die verschiedenen Spielweisen in der Klassik so gut ein.



M.S.: Am Beginn Ihrer Karriere haben Sie sich vor allem mit der Interpretation der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart einen Namen gemacht. Dennoch gibt es aber auch eine schon eine etwas länger andauernde Verbindung zu Richard Strauss. So haben Sie sich erst kürzlich spontan beim Brucknerorchester Linz bereit erklärt, das ‚Heldenleben’ für den erkrankten Zsolt Hamar zu übernehmen - außerdem haben Sie das Werk mit dem Orquestre Philharmonique de Luxemburg  eingespielt und bereits vor 38 Jahren, damals ebenfalls mit dem Mozarteumorchester, hier im Großen Festspielhaus aufgeführt. Das Werk zählt zu den anspruchsvollsten Kompositionen und stellt für jede Instrumentengruppe eine ungemeine Herausforderung dar. Was fasziniert Sie persönlich an dieser Tondichtung und worin liegen die Schwierigkeiten/Herausforderungen für den Dirigenten?

L.H.: Meine Beziehung zu Richard Strauss hat sich zuerst vor allem durch die Oper ergeben, mit dem Rosenkavalier, Arabella, Ariadne und Elektra - später kam auch das symphonische Repertoire: Tod und Verklärung und Heldenleben sind die von mir am meisten geliebten und am meisten dirigierten Werke. Die Herausforderung für den Dirigenten beim Heldenleben ist - neben der Übersicht  für die Form - die Kontrolle der heterogenen Dynamik und dem Nachspüren des nicht festgelegten aber doch vorhandenen Programms. 


M.S.: Sie haben Anfang Oktober Ihren 78. Geburtstag gefeiert und blicken auf eine lange Dirigier-Laufbahn zurück. Retrospektiv betrachtet, war sie bislang erfüllend bzw. gibt es Projekte die Sie unbedingt noch umsetzten möchten?

Ich würde sogar sagen sehr erfüllend - neue Projekte in dem Sinn habe ich derzeit keine geplant. Aber ich pflege eine sehr gute Zusammenarbeit mit einer Reihe von Orchestern die mich immer wieder gerne einladen und bei denen ich die geliebten Werke meines Repertoires dirigieren kann.

Die Salzburger Kulturvereinigung bedankt sich bei Leopold Hager für das Ausführliche Interview.


Vollständige Biografie von Leopold Hager

 

 

 

KONZERTTERMINE & TICKETS:

 

Mi, 13. November 2013, 19.30 Uhr // Großes Festspielhaus [Tickets]

 

JOHANNES BRAHMS Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81
JOHANNES BRAHMS Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll, op. 102 ‘Doppelkonzert’
RICHARD STRAUSS Ein Heldenleben, Symphonische Dichtung, op. 40

Mozarteumorchester Salzburg
Marie-Christine Klettner Violine
David Eggert Violoncello
Leopold Hager
Dirigent


Do, 14. November 2013, 19:30 Uhr // Großes Festspielhaus [Tickets]
Fr, 15. November 2013, 19:30 Uhr // Großes Festspielhaus [Tickets]

LUDWIG VAN BEETHOVEN Konzert für Violine u. Orchester D-Dur, op. 61
RICHARD STRAUSS Ein Heldenleben, Symphonische Dichtung, op. 40

Mozarteumorchester Salzburg
Benjamin Schmid Violine
Leopold Hager Dirigent