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    Fr, 19. Jänner 2018, 19:30 Uhr
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  • Tschaikowsky Klavierkonzert

    Tschaikowsky Klavierkonzert

    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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    Mi, 07. Februar 2018, 19:30 Uhr
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    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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Isabelle Faust und Jonathan Nott zum Finale der 40. Kulturtage 2012

Mi, 07. November 2012

Nach den gefeierten Eröffnungskonzerten der diesjährigen Jubiläums-Kulturtage mit dem Budapest Festival Orchestra, klingen diese am 14., 15. und 16. November mit dem dreitägigen Gastspiel des ältesten Orchesters der Schweiz, dem Luzerner Sinfonieorchester, aus.

 

Mit Jonathan Nott steht einer der ehemaligen Chefdirigenten des Orchesters auf dem Pult. Derzeit ist Nott Chefdirigent der Bamberger Symphoniker und wird im September 2014 als Nachfolger von Hubert Soudant die Position des Musikdirektors des Tokyo Symphony Orchestras antreten. In Salzburg überzeugte Nott in den vergangen Jahren bei Konzerten mit den Wiener Philharmonikern im Rahmen der Mozartwoche und bei den Festspielen. Außerdem spielte er mit den Berliner Philharmonikern sämtliche Orchesterwerke von György Ligeti ein.

 

Den solistischen Part übernimmt an allen drei Abenden die deutsche Geigerin Isabelle Faust. Sie arbeitete nahezu mit allen großen Orchestern, Dirigenten und Kammermusikern der Gegenwart. Faust versucht Musik aus einer Perspektive wahrzunehmen, in der das immer neue Erleben und Entdecken im Mittelpunkt stehen. So ist sie stets auf der Suche nach dem Dialog und dem musikalischen Ideenaustausch.


Die unter dem Thema 'Musique funèbre', also 'Musik der Trauer' stehenden Konzerte werden am Mittwoch mit dem ‚Concerto funèbre’ von Karl Amadeus Hartmann eingeleitet. Das 1939 in den ersten Monaten des 2. Weltkriegs entstande Werk war zunächst als eine Art Requiem geplant, konkretisierte sich allerdings in einem düster-depressiv klingenden Stück für Violine und Streichorchester. Bereits im Jahr 2002 spielte Isabelle Faust das dieses Werk mit dem Münchener Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Poppen ein. Die Aufnahme wurde u.a. mit dem renommierten 'Cannes  Classical Award' ausgezeichnet. Des Weiteren wird Faust die ‚Ciacconna’ aus der zweiten Partita von Johann Sebastian Bach und das Violinkonzert von Johannes Brahms interpretieren. Brahms‘ einziges Violinkonzert ist während eines Sommeraufenthaltes am Wörthersee entstanden. Nur in der Umgebung dieses ‚Kärntner Paradieses‘ konnte das heitere Werk eines schwer melancholischen Menschen entstehen. Heraus kam nicht ein typisches Solokonzert sondern ein symphonisches Werk, worauf schon die lange Orchestereinleitung hindeutet.


Die ersten beiden Konzerte am Mittwoch und am Donnerstag enden jeweils mit der zweiten Symphonie von Beethoven. Es handelt sich hierbei um ein Werk, das durchaus als wichtiges Zeugnis für die inneren Kämpfe des Komponisten gedeutet werden kann. Er komponierte es, als seine beginnende Ertaubung deutlich wurde. Die überschäumend positive Aussage der Symphonie kann daher nur mit seiner anhaltenden Hoffnung auf Heilung erklärt werden.


Die drei Gastspiele münden schließlich in der Aufführung von Beethovens vierter Symphonie. Das Werk wurde im Herbst des Jahres 1806 vollendet, in einer Phase, in der sich Beethoven wegen seiner Liebe zur Comtesse Josephine Brunsvik in einem absoluten Hochgefühl befand, was sich besonders im markanten ersten Thema des ersten Satzes widerspiegelt.

 

 

Hochauflösende Bilder zu den jeweiligen Künstlern finden Sie in der Künstlerdatenbank im Pressebereich.