• Leleux spielt Mozart

    Leleux spielt Mozart

    Ungarische Nationalphilharmonie

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    Mi, 17. Jänner 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Die Tragische

    Die Tragische

    Ungarische Nationalphilharmonie

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    Do, 18. Jänner 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Bruckners Achte

    Bruckners Achte

    Bruckner Orchester Linz

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    Fr, 19. Jänner 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Tschaikowsky Klavierkonzert

    Tschaikowsky Klavierkonzert

    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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    Mi, 07. Februar 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Bilder einer Ausstellung

    Bilder einer Ausstellung

    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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    Do, 08. Februar 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Prokofjew Klavierkonzert

    Prokofjew Klavierkonzert

    Tschaikovsky Symphony Orchestra

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    Fr, 09. Februar 2018, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Faschingsmatinee

    Faschingsmatinee

    Orchester der Salzburger Kulturvereinigung

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    So, 11. Februar 2018, 11:00 Uhr
    Großer Saal Stiftung Mozarteum

Vier Geschwister und ein Dirigent 

Staatskapelle Weimar, Stefan Solyom und Familie Weinmeister im Großen Festspielhaus

Mo, 16. April 2012

Die drei Abschluss-Konzerte der Kulturvereinigungs-Konzertsaison 2011/12 stehen ganz im Zeichen einer weit über die Grenzen Salzburgs hinaus gefeierten hiesigen Musikerfamilie. Im Rahmen des Gastspiels der Staatskapelle Weimar am Mittwoch, den 25., Donnerstag, den 26. und Freitag, den 27. April 2012 interpretieren Hanna, Gertrud, Bruno und Sigmund Weinmeister in unterschiedlichen Konstellationen Werke von Schumann, Mozart und Beethoven im Großen Festspielhaus.

 

Wie kommt es, dass vier Kinder einer Familie ihre Leidenschaft äußerst erfolgreich zur Profession machen? Abgesehen von den zahlreichen Preisen, die sie allesamt bei den bedeutendsten Wettbewerben errungen haben, nehmen sie leitende Funktionen in führenden Ensembles war und lehren an herausragenden Universitäten. So war etwa Bruno jahrelang Stimmführer der, ab dem Jahr 2013 die Salzburger Osterfestspiele gestaltenden, Sächsischen Staatskapelle Dresden. Hanna ist Konzertmeisterin des Orchesters der Oper Zürich und Gertrud Solobratschistin des Concentus Musicus Wien. Darüber hinaus verfügen sie über eine breite Kammermusikerfahrung. Auftritte mit dem ‚Trio Weinmeister’, dem ‚Tetzlaff Quartett’ oder dem ’Hugo Wolf Quartett führten Sie zur Zusammenarbeit mit Musikern wie Renaud und Gautier Capuçon, Heinz Holliger, Alexander Lonquich oder Heinrich Schiff.

 

Als erster der Geschwister wird am Mittwoch Bruno Weinmeister mit dem Cellokonzert von Robert Schumann zu erleben sein. Der Cellopart ist äußerst virtuos, und das zu einer Zeit, als im Vergleich zu Pianisten und Geigern sehr selten Cellisten das Konzertpodium betraten. Am Donnerstag wird Hanna gemeinsam mit Schwester Gertrud Mozarts Sinfonia Concertante interpretieren. Dieses Werk ist stark beeinflusst von Mozarts Besuch beim Mannheimer Hoforchester und kann als höchst erfolgreiches Experiment über dieses Genre, also über die Mischung von Symphonie und Solistenkonzert, betrachtet werden. Das Freitagskonzert ist zur Gänze Ludwig van Beethoven gewidmet. Im ersten Teil spielen Bruno und Hanna, diesmal zusätzlich mit dem Pianisten Sigmund, Beethovens Tripelkonzert. Diese Gattung weist durchaus Ähnlichkeiten zur Sinfonia Concertante auf.

 

Den krönenden Abschluss dieser jeweils drei Konzerte bildet jenes Werk, das Beethovens Ruf als Revolutionär der Musik begründete. Mit seiner ‚Eroica‘  übertrifft er all seine bisherigen Kompositionen an Länge, Kühnheit und Ideenreichtum. Ursprünglich hieß die Symphonie "Symphonie grande, intitolata Bonaparte". Beethoven war als junger Mann ein begeisterter Anhänger der Französischen Revolution. Später wurde er ein Bewunderer Napoleons, der die Freiheitsideen durch Gesetzgebung aber auch Kriege in ganz Europa verbreitete. Die dritte Symphonie bezog sich auf diese bedeutsamen Ereignisse und die Hoffnung, dass die chaotischen und revolutionären Zustände in eine disziplinierte Republik überführt werden konnten.

 

Geleitet werden die drei Konzerte vom aufstrebenden schwedischen Dirigenten Stefan Solyom. Er ist gegenwärtig Generalmusikdirektor und Chefdirigent des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar.