Trakl entdecken

Führungen

Führungen finden Montag bis Freitag (an Werktagen) jeweils um 14 Uhr statt.
 

Sondertermine (vor allem für Gruppen) sind in der Zeit zwischen 9.00 und 16.00 Uhr möglich.
Wir bitten Sie um telefonische Vereinbarung mit Frau Gerlinde Majnik unter +43 662 845346,
oder per Email: trakl-gedenkstaette@kulturvereinigung.com 

Für die Führung ist ein zeitlicher Rahmen von ca. 1 Stunde vorgesehen.

Eintritt für Erwachsene: 5 Euro
Eintritt für Schüler, Studenten und Gruppen ab 10 Personen: 3 Euro (Begleitperson frei)

Inhaber einer am Besuchstag gültigen Salzburg Card erhalten einmalig freien Eintritt!

 

Angebote für Besucher und Gruppen

Im Geburtshaus von Georg Trakl, des bekanntesten Dichters aus Salzburg (1887–1914), ist seit 1973 eine Forschungs- und Gedenkstätte eingerichtet, die im Rahmen von Führungen besucht werden kann. Zur Einführung in Leben und Werk wird dabei ein neues, vielfach gelobtes filmisches Trakl-Portrait gezeigt, anschließend können Handschriften und persönliche Dokumente, sowie Einrichtungsgegenstände aus der ehemaligen Wohnung der Familie besichtigt werden. 2016 wurde die Gedenkstätte gründlich renoviert und museumspädagogisch adaptiert (Tablets, Hörstationen).

Zum kreativen Umgang mit Trakls Gedichten gibt es Arbeitsblätter. Auf besonderen Wunsch können Filme über den Dichter oder Beispiele von Vertonungen seiner Gedichte vorgeführt werden. Im Archiv gibt es Werkausgaben, eine umfangreiche Sekundärliteratur, Übersetzungen und Literatur der Trakl-Preisträger. Kommentierte Hinweise auf die Gedicht-Tafeln in der Stadt stehen zur Verfügung. ("Wege mit Georg Trakl", "Trakls Salzburg-Gedichte").

Das Trakl-Haus

 

Der Waagplatz ist historisch bedeutsamer Boden. Er war schon in römischer Zeit besiedelt (Fußbodenmosaike). Im 12. Jahrhundert ist eine Baulichkeit an der Stelle des heutigen Trakl-Hauses erstmals urkundlich erwähnt (1181). Zu den wechselnden Besitzern zählten das Erzstift Salzburg, das Stift Admont, ein Onkel der Salome Alt von Altenau und Kaspar Freysauf, von dem es 1815 der Kaufmann F. A. Schaffner erwarb; daher trug es auch die Bezeichnung „Schaffner-Haus“. Von seinen Erben mietete 1885 Tobias Trakl die Räume im 1. Stock an der Salzachseite als Wohnung für die Familie. Am 3. Februar 1887 kam hier, um halbsieben Uhr abends, Georg Trakl zur Welt. 1893 übersiedelte die Familie in das gegenüberliegende Haus Waagplatz 3. 
  
Das „Trakl-Haus“ trägt diese Bezeichnung seit der Eröffnung der Trakl-Gedenkstätte im Jahr 1973; es befindet sich jetzt im Besitz des Landes Salzburg und beherbergt mehrere kulturelle Einrichtungen. Im ersten Stock wurde von der Salzburger Kulturvereinigung in den Räumen der ehemaligen Wohnung der Familie eine Gedenkstätte eingerichtet. Eine testamentarische Zuwendung von Erinnerungsstücken aus dem Familienbesitz durch Frau Maria Geipel, der ältesten Schwester des Dichters, und eine kleine Trakl-Sammlung der Salzburger Kulturvereinigung bildeten den Grundstock für die Einrichtung, der seither kontinuierlich erweitert worden ist. 
  
Der wichtigste Zuwachs war der Erwerb des Trakl-Nachlasses von Erhard Buschbeck, einem Schulfreund Trakls (1978). Er wurde durch eine Schenkung von Frau Prof. Lotte Tobisch-Labotyn 2008 ergänzt. 1987 wurde anlässlich des 100. Geburtstages von Georg Trakl die Gedenkstätte räumlich zur Forschungs- und Gedenkstätte erweitert. 

Leitung: Dr. Hans Weichselbaum

geb. 1946 in Freistadt, OÖ
Humanistisches Gymnasium 
Studium der Geschichte und Germanistik in Salzburg (Dissertation über Georg Trakl) 
Gymnasiallehrer (1972 – 2010) 
Auslandslektorat 1984/85 (Xi’an, VR China) 
Leitung des Literaturforums „Leselampe“ (1970 – 1984) 
Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift SALZ seit 1975, mehrfach Jurytätigkeit. 
Leiter der Georg-Trakl-Forschungs- und Gedenkstätte und Geschäftsführer des Internationalen Trakl-Forums seit 1972.

Publikationsliste von Dr. Hans Weichselbaum (als PDF)

Kontakt

Dr. Hans Weichselbaum
Leiter Georg Trakl Forschungs- und Gedenkstätte:
trakl-gedenkstaette@kulturvereinigung.com
+43 (0)662 845346-77