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Georg Trakl Gedichttafeln

Seit 1985 wurden an verschiedenen Stellen in der Stadt Salzburg Tafeln mit Trakl-Gedichten angebracht. Sie sollen auf „Trakl-Orte“ hinweisen, die ihren Niederschlag in seinen Gedichten gefunden haben oder lebengeschichtlich von Bedeutung sind.

 


1. Geburtshaus, Waagplatz 1a:

Im Hof ist eine schriftkünstlerisch gestaltete Bronze-Tafel mit dem Gedicht „Die schöne Stadt“ zu sehen. Trakl hat darin Eindrücke verarbeitet, die er vom Fenster seines Kabinettes im Wohnhaus am Mozartplatz aus aufnehmen konnte. Das Gedicht entstand aber in Wien.

 

2. St.-Peters-Friedhof:

Dieser Ort hat Trakl besonders beeindruckt. Hinweise darauf finden sich im Gedicht „Sebastian im Traum“, in der Prosadichtung „Traum und Umnachtung“ und im Gedicht „St.-Peters-Friedhof“, das auf einer Tafel beim bergseitigen Eingang nahe dem Festungsaufzug nachzulesen ist.

 

3. Mönchsberg:

Trakls Spaziergänge führten ihn oft auf diesen zentralen Stadtberg. Er konnte sich dorthin von den Anforderungen seitens der Familie oder der Schule zurückziehen. An der Bastei oberhalb des Stiftes St. Peter, erreichbar über die Toskanini-Stiege, weist das Gedicht „Am Mönchsberg“ auf diese Vorliebe hin.

 

6. Evangelische Christuskirche, Schwarzstraße 25 (Salzachkai):

Georg Trakl und seine Geschwister wurden hier konfirmiert. Im Pfarrhaus nebenan hatte er in der Schulzeit zweimal wöchentlich Religionsunterricht. Das Gedicht „Ein Winterabend“ neben dem nördlichen Seiteneingang der Kirche erinnert mit seinen religiösen Motiven daran.

 

7. Eisenbahnbrücke:

Vor dem Fernheizwerk ist auf der Salzachseite das Gedicht „Vorstadt im Föhn“ angebracht. Trakl hat darin Bilder aus der Umgebung des städtischen Schlachthofes verarbeitet, der sich damals an der Stelle des heutigen Fernheizwerkes befand. Er ist mit Vorliebe die Salzach entlang spazieren gegangen. Deswegen ist die letzte Fußgänger-Brücke salzachabwärts nach ihm benannt („Trakl-Steg“).

 

5. Mirabell-Garten:

An der östlichen Gartenmauer ist neben dem Barock-Museum das Gedicht „Musik im Mirabell“ nachzulesen. Der Garten war Trakl gut bekannt, seine Schwester Hermine wohnte nach ihrer Verehelichung (1909) mehrere Jahre im Schloss Mirabell.

 

4. Engel-Apotheke, Linzergasse 5:

Nach der siebten Gymnasialklasse begann Trakl in der Apotheke „Zum weißen Engel“, die sich im Haus neben der heutigen Apotheke befand, ein dreijähriges Praktikum (1905-1908), das eine Voraussetzung für das folgende Studium der Pharmazie in Wien war. Nach dem Studium arbeitete er hier wieder für zwei Monate. Das Gedicht „Im Dunkel“ soll daran erinnern.

 

8. Hellbrunner Schlosspark:

Trakl hat sich hier mit besonderer Vorliebe aufgehalten, manchmal auch über Nacht. In mehrere Texte ist die Atmosphäre dieses Ortes eingegangen, das Gedicht „Die drei Teiche in Hellbrunn“ bezieht sich direkt darauf; es ist in der 2. Fassung am Oktogon nachzulesen.

 

 

Knapp außerhalb der südlichen Stadtgrenze in der Nähe von Hellbrunn liegt der Ort

(9.) Anif, der Trakl von seinen Spaziergängen bekannt war. Im Gedicht „Anif“ verarbeitete er Erinnerungsbilder, die zum Teil mit dieser Landschaft verbunden sind. Es ist am Pavillon neben dem Eingang zur Gemeinde-Bibliothek angebracht.