• Salzburger Straßentheater

    Salzburger Straßentheater

    21. Juli bis 13. August 2017

    Mehr Infos


    Stiegl-Wiese

  • Salzburger Straßentheater

    Salzburger Straßentheater

    21. Juli bis 13. August 2017

    Mehr Infos


    Stiegl-Wiese

  • Salzburger Straßentheater

    Salzburger Straßentheater

    21. Juli bis 13. August 2017

    Mehr Infos


    Stiegl-Wiese

  • Salzburger Straßentheater

    Salzburger Straßentheater

    21. Juli bis 13. August 2017

    Mehr Infos


    Stiegl-Wiese

  • Salzburger Straßentheater

    Salzburger Straßentheater

    21. Juli bis 13. August 2017

    Mehr Infos


    Stiegl-Wiese

Das Georg-Trakl-Haus

Der Waagplatz ist historisch bedeutsamer Boden. Er war schon in römischer Zeit besiedelt (Fußbodenmosaike). Im 12. Jahrhundert ist eine Baulichkeit an der Stelle des heutigen Trakl-Hauses erstmals urkundlich erwähnt (1181). Zu den wechselnden Besitzern zählten das Erzstift Salzburg, das Stift Admont, ein Onkel der Salome Alt von Altenau und Kaspar Freysauf, von dem es 1815 der Kaufmann F. A. Schaffner erwarb; daher trug es auch die Bezeichnung „Schaffner-Haus“. Von seinen Erben mietete 1885 Tobias Trakl die Räume im 1. Stock an der Salzachseite als Wohnung für die Familie. Am 3. Februar 1887 kam hier, um halbsieben Uhr abends, Georg Trakl zur Welt. 1893 übersiedelte die Familie in das gegenüberliegende Haus Waagplatz 3.

 

Das „Trakl-Haus“ trägt diese Bezeichnung seit der Eröffnung der Trakl-Gedenkstätte im Jahr 1973; es befindet sich jetzt im Besitz des Landes Salzburg und beherbergt mehrere kulturelle Einrichtungen. Im ersten Stock wurde von der Salzburger Kulturvereinigung in den Räumen der ehemaligen Wohnung der Familie eine Gedenkstätte eingerichtet. Eine testamentarische Zuwendung von Erinnerungsstücken aus dem Familienbesitz durch Frau Maria Geipel, der ältesten Schwester des Dichters, und eine kleine Trakl-Sammlung der Salzburger Kulturvereinigung bildeten den Grundstock für die Einrichtung, der seither kontinuierlich erweitert worden ist.

 

Der wichtigste Zuwachs war der Erwerb des Trakl-Nachlasses von Erhard Buschbeck, einem Schulfreund Trakls (1978). Er wurde durch eine Schenkung von Frau Prof. Lotte Tobisch-Labotyn 2008 ergänzt. 1987 wurde anlässlich des 100. Geburtstages von Georg Trakl die Gedenkstätte räumlich zur Forschungs- und Gedenkstätte erweitert.