• Norrköping Symphony Orchestra

    Norrköping Symphony Orchestra

    Mehr Infos Ticket kaufen

    Mi, 26. April 2017, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Beethoven Violinkonzert

    Beethoven Violinkonzert

    Mehr Infos Ticket kaufen

    Do, 27. April 2017, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Tschaikowski Violinkonzert

    Tschaikowski Violinkonzert

    Mehr Infos Ticket kaufen

    Fr, 28. April 2017, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Brahms Erste

    Brahms Erste

    Swedish Radio Symphony Orchestra

    Mehr Infos Ticket kaufen

    Mi, 10. Mai 2017, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Beethoven Violinkonzert

    Beethoven Violinkonzert

    Mozarteumorchester Salzburg

    Mehr Infos


    Großes Festspielhaus

  • Jubiläumskonzert

    Jubiläumskonzert

    Mozarteumorchester Salzburg

    Mehr Infos Ticket kaufen

    Mi, 11. Oktober 2017, 19:30 Uhr
    Großes Festspielhaus

  • Soul meets Classic

    Soul meets Classic

    Philharmonie Salzburg

    Mehr Infos


    Großes Festspielhaus

  • Suite española

    Suite española

    Orquestra de CadaquéS

    Mehr Infos


    Großes Festspielhaus

Das Georg-Trakl-Haus

Der Waagplatz ist historisch bedeutsamer Boden. Er war schon in römischer Zeit besiedelt (Fußbodenmosaike). Im 12. Jahrhundert ist eine Baulichkeit an der Stelle des heutigen Trakl-Hauses erstmals urkundlich erwähnt (1181). Zu den wechselnden Besitzern zählten das Erzstift Salzburg, das Stift Admont, ein Onkel der Salome Alt von Altenau und Kaspar Freysauf, von dem es 1815 der Kaufmann F. A. Schaffner erwarb; daher trug es auch die Bezeichnung „Schaffner-Haus“. Von seinen Erben mietete 1885 Tobias Trakl die Räume im 1. Stock an der Salzachseite als Wohnung für die Familie. Am 3. Februar 1887 kam hier, um halbsieben Uhr abends, Georg Trakl zur Welt. 1893 übersiedelte die Familie in das gegenüberliegende Haus Waagplatz 3.

 

Das „Trakl-Haus“ trägt diese Bezeichnung seit der Eröffnung der Trakl-Gedenkstätte im Jahr 1973; es befindet sich jetzt im Besitz des Landes Salzburg und beherbergt mehrere kulturelle Einrichtungen. Im ersten Stock wurde von der Salzburger Kulturvereinigung in den Räumen der ehemaligen Wohnung der Familie eine Gedenkstätte eingerichtet. Eine testamentarische Zuwendung von Erinnerungsstücken aus dem Familienbesitz durch Frau Maria Geipel, der ältesten Schwester des Dichters, und eine kleine Trakl-Sammlung der Salzburger Kulturvereinigung bildeten den Grundstock für die Einrichtung, der seither kontinuierlich erweitert worden ist.

 

Der wichtigste Zuwachs war der Erwerb des Trakl-Nachlasses von Erhard Buschbeck, einem Schulfreund Trakls (1978). Er wurde durch eine Schenkung von Frau Prof. Lotte Tobisch-Labotyn 2008 ergänzt. 1987 wurde anlässlich des 100. Geburtstages von Georg Trakl die Gedenkstätte räumlich zur Forschungs- und Gedenkstätte erweitert.