Elisabeth Leonskaja © Marco Borgreve
Konzert

Elisabeth Leonskaja spielt Brahms

Der Weg zur Symphonie war für Brahms lang. Zunächst schuf er Serenaden, dann das erste Klavierkonzert, eigentlich eine Symphonie für Klavier und Orchester. Im Dezember 1856 teilte er Clara Schumann brieflich mit: „Ich schreibe dieser Tage den ersten Satz des Concertes ins Reine. Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll.“
Datum
Donnerstag, 23. Mai 2019
Uhrzeit
19:30
Ort
Großes Festspielhaus
Hofstallgasse 1, 5020 Salzburg
* Im folgenden Abonnement enthalten: Musik der Meister

Elisabeth Leonskaja spielt Brahms

JOHANNES BRAHMS
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1, d-Moll, op.15

BÉLA BARTÓK
Konzert für Orchester, Sz 116

BBC Scottish Symphony Orchestra
Thomas Dausgaard Dirigent
Elisabeth Leonskaja Klavier

Der Weg zur Symphonie war für Brahms lang. Zunächst schuf er Serenaden, dann das erste Klavierkonzert, eigentlich eine Symphonie für Klavier und Orchester. Im Dezember 1856 teilte er Clara Schumann brieflich mit: „Ich schreibe dieser Tage den ersten Satz des Concertes ins Reine. Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll.“ Elementare orchestrale Kraft und dunkle Mollstimmungen prägen das Werk, welches sich im Finale zu heller Dur-Fröhlichkeit durchringt. Elisabeth Leonskaja, die große russischösterreichische Klavierpoetin, wird das Stück interpretieren. Brahms war das erste Idol Béla Bartóks. Im „Konzert für Orchester“ spiegelt sich 1943 das Emigrantenschicksal des ungarischen Meisters, in Csárdás-Wehmut, doch auch mit pointierter Satire und visionärer Hoffnung. Der dänische Weltklasse-Maestro Thomas Dausgaard steht am Pult des schottischen Eliteorchesters.   

Einführungsvortrag: 18.45 Uhr, Fördererlounge
Einzelkarten: € 26 – € 89

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