Die neue Saison 2026/27
Benjamin Schmid präsentiert seine zweite Saison als künstlerischer Leiter. Die Pressemappe und Bilder sehen Sie hier zum Download.
Die Salzburger Kulturvereinigung gibt das Programm der Saison 2026/27 bekannt
Drei Konzerte in zwei Tagen: neue Nachmittagskonzerte und eine Hommage an Beethoven
Die Salzburger Kulturvereinigung gestaltet ihre Abonnement-Struktur um und konzentriert sich ab Herbst auf zwei Konzerttage. Zu den bekannten Abos „Musik der Meister“ (donnerstags) und „Welt der Musik“ (freitags) kommt an sechs Freitag-Nachmittagen das neue Format „Konzert um 3“ mit einem leicht verkürzten Programm ohne Pause. Das Publikum darf sich auf erstklassige internationale Klangkörper und Künstler:innen freuen. Ab 2027 steht viel „Beethoven“ auf dem Programm und die erfolgreiche Jazzschiene findet ihre Fortsetzung mit Stars wie Kurt Elling, Wolfgang Muthspiel, Biréli Lagrène und Anna Buchegger.
Sie halten das neue Programm in den Händen: Geschäftsleiterin Josefa Hüttenbrenner und Künstlerischer Leiter Benjamin Schmid vor dem Traklhaus am Waagplatz 1a © SKV/Leopold
„Bei all dem Zuspruch und der teilweise überwältigend positiven Reaktionen auf unseren Konzertzyklus, kommt die Änderung von drei auf zwei Tage vielleicht überraschend. Es ist die logische Konsequenz für uns: wir wollen neue Publikumsgruppen ansprechen und wir sind mit längeren Bauphasen im Festspielbezirk konfrontiert,“ so der künstlerische Leiter Benjamin Schmid. Man wollte allerdings die drei Abo-Zyklen definitiv behalten und habe daher einen kreativen Kompromiss gefunden, der heißt: drei Konzerte in zwei Tagen. Man hoffe auf eine Win-Win-Situation für alle. Das Publikum aber profitiere besonders von den neuen Möglichkeiten, die diese Uhrzeit bietet. „Mit dem neuen kompakten Konzertformat am Nachmittag, das ein leicht verkürztes Programm ohne Pause bietet, sprechen wir auch neue Zielgruppen wie Tagestouristen und Jugendgruppen an“, so die Geschäftsleiterin Josefa Hüttenbrenner.
Erweitern möchte die Salzburger Kulturvereinigung auch ihren Kreis an Abonnenten, Mitgliedern und Förderern. „Das Programm der letzten Konzerte hatte ein außergewöhnlich hohes Niveau und ich bin sicher, dass sich die enorme Begeisterung beim Publikum weit herumspricht. Sie können Ihrem Bekanntenkreis von beglückenden Konzerten erzählen. Sie sind ein wichtiger Katalysator für uns“, so Benjamin Schmid. Jetzt Mitglied und Förderer werden.
Erstklassige Künstler:innen und Orchester
Bei der Auswahl ihrer Künstler und Programme setzt die Salzburger Kulturvereinigung weiterhin auf höchste Qualität. „Gerade die populärsten Werke der Klassik und Romantik, die unser Publikum so gerne hört, wollen wir in den verantwortungsvollsten Händen haben“, so Benjamin Schmid über die Auswahl an erstklassigen Solist:innen wie Herbert Schuch (Klavier), Veronika Eberle (Geige), István Várdai (Violoncello), Christian Ihle Hadland (Klavier), María Dueñas (Geige) oder Tine Thing Helseth (Trompete). Mit Beethovens Violinkonzert in D-Dur, „dem Violinkonzert aller Violinkonzerte“, wird Benjamin Schmid selbst als Geiger auftreten. Seiner Einladung nach Salzburg folgen in der kommenden Saison gern gesehene Gäste wie die Wiener Symphoniker und internationale Orchester aus Deutschland, Belgien, Estland, Schweden und der Schweiz. Am Pult stehen teils sehr junge und gefragte Dirigent:innen: Marie Jacquot dirigiert das WDR Sinfonieorchester, Aivis Greters das Göteborg Opera Orchestra, Olari Elts leitet das Estonian National Symphony Orchestra, Petr Popelka dirigiert die Wiener Symphoniker, Michel Tabachnik kommt mit den Brussels Philharmonic und Markus Poschner ist mit seinem Sinfonieorchester Basel zu erleben. Das wichtigste Partnerorchester der Salzburger Kulturvereinigung, das Mozarteumorchester Salzburg, wird zwei Konzertzyklen im September mit Hans Graf und im April mit Dima Slobodeniuk spielen.
Beim Blick auf das fertige Programm in seinen Händen stellt Benjamin Schmid mit einem Augenzwinkern fest: „Wir haben eine erstaunlich hohe Anzahl an Stradivaris in der kommenden Saison. Antoine Tamestit spielt eine Stradivari-Bratsche, Veronika Eberle, Maria Dueñas und ich selbst auf den Geigen, und István Várdai spielt auf dem berühmten Cello von Jaqueline du Pré aus 1673!“
v.l.n.r.: Veronika Eberle, Herbert Schuch, Tine Thing Helseth, Maria Dueñas, Marie Jacquot, István Várdai
Hommage an Beethoven 2027
Im Programm der nächsten Saison richtet die Salzburger Kulturvereinigung den Fokus auf den Jubilar Ludwig van Beethoven, dessen 200. Todesjahr 2027 ansteht. „Wir werden bei den Neujahrskonzerten die Ersten sein, die ihn musikalisch würdigen, und von Jänner bis einschließlich Mai in jedem Abokonzert einen gewichtigen Beethoven im Programm haben. Dafür gibt es auch ein eigenes Beethoven-Abo“, so Benjamin Schmid. Alle Abonnements im Überblick.
40 Veranstaltungen in 6 Spielstätten
Freuen Sie sich auf insgesamt 22 Orchesterkonzerte im Großen Festspielhaus und zahlreiche „Special Concerts“ wie etwa zwei Mal „Hollywood Classics“ mit dem RSO-Symphonieorchester Wien im Großen Festspielhaus, drei Jazz-Konzerte in der SZENE Salzburg, die beliebten Matineen, die stimmungsvollen Silvester- und Neujahrskonzerte sowie die Orgel- und Kirchenkonzerte. Dazu kommen vier Veranstaltungen der Reihe Musik:conText. Insgesamt stehen den Besucher:innen 40 musikalische Veranstaltungen in sechs verschiedenen Spielstätten in der Salzburger Altstadt zur Auswahl.
Kurt Elling, Anna Buchegger und Wolfgang Muthspiel im neuen Jazz-Abo.
42 Vorstellungen des Salzburger Straßentheaters
Das Salzburger Straßentheater sagt heuer bei 42 Vorstellungen in Stadt und Land Salzburg „Nein zum Geld“. Georg Clementi inszeniert diese französische Gesellschaftskomödie von Flavia Coste in gewohnt heiterer und musikalischer Weise.
Neue Leitung im Georg Trakl Geburtshaus
Nach mehr als 50 Jahren hat Hans Weichselbaum die Leitung der Georg Trakl Forschungs- und Gedenkstätte, die er seit ihrer Gründung 1973 mit viel Engagement geführt hat, in neue Hände gegeben. „Wir bedanken uns für seinen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand“, so Präsident Hansjörg Brunner.
Der Literaturwissenschafter und Kunstvermittler Thomas Assinger ist nun neuer Leiter der Georg Trakl Forschungs- und Gedenkstätte – offen für Forschende, Studierende, Literaturbegeisterte und alle, die mehr über den Dichter und das literarische Leben im Salzburg der Jahrhundertwende wissen wollen.
Die beigefügten Pressefotos können im Zusammenhang mit dem Programm der Salzburger Kulturvereinigung und gegen Nennung des Bildnachweises honorarfrei verwendet werden.